Auch Frauen sind nicht perfekt im Bett
Viele Berichte – und da schließe ich mich ein – drehen sich oft darum, wie es der Mann der Frau recht machen kann. Doch auch die Frau ist nicht das perfekte Wesen im Bett und deswegen möchte ich heute etwas dazu schreiben, welche Fehler eine Frau im Bett machen kann. Gerechtigkeit muss sein.
1.: Sexuelle Energien nicht verbergen
Eine Frau, die es eher kennt als “brav” tituliert zu werden, kann es schwerer haben ihrer Lust freien Lauf zu lassen. Ebenso haben viele Frauen Probleme damit, ihre “Wut” zu äußern. Eben diese “Wut” kann den Sex noch etwas mehr anheizen. Dieser Mangel an sexueller Energie kann dazu führen, dass die Frau nicht in die aktive Rolle schlüpft und die Initiative übernimmt, sondern darauf wartet, dass der Partner vorgibt was geschehen soll.
Dabei, liebe Leserinnen, mögen es Männer sogar, wenn die Frau ihre Leidenschaft zum Ausdruck bringt. Das kann schon mit einer Kleinigkeit, wie einem leidenschaftlichen Kuss beginnen, und endet im Durchsetzungsvermögen was geschehen soll.
2.: Den Penis zu sanft berühren
Männer mögen, im Gegensatz zu Frauen, etwas festere Berührungen. Gerade wenn es um den Penis geht. Sollte es einmal die Möglichkeit gegeben haben, einem Mann bei der Onanie beobachten konnten, kann festgestellt werden, wieviel Druck der Mann auf den Penis ausübt. Besonders in den Momenten wo er sich dem Orgasmus nähert. Also ist Fragen die Devise. Eine Frage an den Mann wie er es gerne hätte ist sicherlich nichts verwerfliches, sondern bringt mehr Spaß, da er das bekommt was er möchte.
3.: Variationen sind gefragt
Ein Sprichwort besagt, dass ein Mann in einer Stunde bis zu 100 mal an Sex denkt. Ok, dass mag sicherlich ein wenig übertrieben sein. Es gibt zwar Frauen, die ein hohes sexuelles Verlangen haben, doch ist es fast sicher, dass Frauen nicht so oft an Sex denken, wenn sie außerhalb des Schlafzimmers sind. Männer phantasieren gerne über die Dinge die sie sehen, was sie machen möchten und wie sie es machen würden. Wird nun diese sexuelle Vorstellungsgskraft vor Augen gehalten, ist es nicht schwer zu verstehen, wieso ein wenig Variation im Liebesspiel dem Mann Spaß bereiten kann.
Es muss ja nicht direkt Bondage sein oder sowas in der Art. Stellungswechsel oder einfach die Initiative ergreifen kann schon dabei helfen. Ein Dirty Talk z.B., wenn dieses noch nicht gemacht wurde, kann auch helfen. Während des Vorspiels oder auch während des Sex den Körper des Mannes erkunden und z.B. mal den Anus oder den Perineum berühren. Verführung durch einen Quickie in dem die Kleidung in einer Spur von der Türe bis zum Schlafzimmer gelegt wird. Es ist einfach der Phantasie überlassen.
4.: Die Erwartungshaltung des Gedankenlesens
Sicherlich ist es nicht einfach, die sexuellen Wünsche frei zu äußern. Aber Männer denken eben anders als Frauen. Es gibt eben keine Anhaltspunkte, wenn es keine Hinweise auf diese gibt. Also nicht indirektes kommunizieren mit vielen kleinen Hinweisen, sondern dem Mann sagen wie es sein soll und was gewünscht wird. Auch ist es wichtig, eine Art Rückmeldung zu geben. Durch eine Rückmeldung wird der Mann wissen ob es gefällt was er gerade macht und wird es sicherlich wieder tun. Stöhnen ist eine durchaus effektive Rückmeldung während des Sex, wenn es gefällt was der Mann macht.
5.: Kritik ausüben
Wie ich schon anführte, ist die direkte Kommunikation einer der Wege dem Partner zu sagen was gewünscht wird, wie es gewünscht wird und vorallem auch nach dem Sex, ob es so war wie es gewünscht war. Männer mögen diese Art der Kommunikation, da sie wissen wo sie stehen und dadurch keine Unsicherheit aufkommt.
Kritik ist eine indirekte Art und Weise dem Partner mitzuteilen, dass die Bedürfnisse nicht befriedigt worden sind. Punkt 4 sollte da noch einmal im Hinterkopf aufgerufen werden. Ein Mann kann nicht unbedingt wissen was die Frau verlangt, wenn sie es ihm nicht sagt. Sollte der Sex nämlich auf Grund der Fähigkeit des Mannes zu antizipieren, was im Bett gewünscht beurteilt werden kann, ohne das ihm gesagt wird was gewünscht ist, denke ich das es weniger befriedigend ist. Vor allem ist es dann nicht die Schuld des Mannes.
6.: Den Mann für den Orgasmus verantwortlich machen
Irgendwie hat es sich in den Köpfen verankert, dass der Mann für den Orgasmus während des Sex zuständig ist. Die Wahrheit ist aber, dass die Frau für den Orgasmus zuständig ist. Der Mann begleitet sie dabei und ist auch gerne bereit, ihr dabei zu helfen, diesen zu erreichen. Sollten seine Bemühungen aber dennoch nicht zum Orgasmus führen, gibt es noch die Möglichkeit diese Aufgabe in die eigene Hand zu nehmen.
7.: Sexentzug
Eines der schlimmsten Dinge die es gibt, ist es Sex in der Beziehung als Waffe zu benutzen. Sexentzug wird meistens praktiziert, wenn die Argumente ausgehen oder sich eine Ohnmacht einstellt und gedacht wird, dass es keinen anderen Weg gibt, sich Gehör zu verschaffen. Statt Sexentzug hilft, wie ich immer wieder sagen, muss: Reden.
8.: Denken, dass ein Mann den Körper genauso sieht wie die Frau
Dem ist nicht so. Männer beurteilen den Körper einer Frau anders als sie es selber macht. Als Beispiel sei der Po angeführt. Es mag sein, dass der Mann vielleicht denkt, dass der Po in die Richtung von Jennifer Lopez geht, doch stört es ihn nicht, wie es die Frau selber stört. Er wird auch nicht danach Fragen, ob das Licht beim Sex ausgemacht werden kann. Frauen sind es, die meistens ihren Körper zu streng beurteilen und nicht die Männer.
Tags: Frau, Liebesspiel, onanie, orgasmus, Sex, SexentzugDiesen Artikel bei Twitter zwitschern

Super, habt ihr gut getroffen
sauber perfekt
Naja, wohl was für Angängerinnen, wie:-)
Kleines Veto: Dass Frauen nicht so oft wie Männer an Sex denken, ist ein übles Klischee. Die meisten Frauen würden es öffentlich auch kaum zu geben (die meisten Männer schon, die Ehrlichkeit darf hier allerdings angezweifelt werden), des guten Rufs wegen usw. Frauen haben an sich eine sehr ausgeprägte Phantasie, darüber hinaus beschäftigen sie sich oft mit Sachen, die keine komplizierten Gedankengänge erfordern (Kochen, Putzen, Einkaufen etc.), da sind Tagträume sexueller Art quasi an der Tagesordnung. Nur mal so zur Aufklärung!
LG
Ich Frau, die wetten könnte, öfter an Sex zu denken, als das handelsübliche Männerexemplar.
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