Darum sollte man einmal die Woche Sex haben.
Viele Paare stellen sich oft die Frage, wie oft sie Sex haben sollten. Auch ich habe mir die Frage mal gestellt und kam bis vor kurzem zum Entschluss, dass man das gar nicht so genau beziffern kann. Doch gerade der Sex in einer Beziehung ist von vielen Faktoren abhängig und unterliegt daher auch Schwankungen. Es kommt unter anderem darauf an, wie stark die Beziehung ist, aber auch das Alter, der Lebensstil und die Gesundheit spielen dabei eine große Rolle.
Dazu kommen noch verschiedene Ansichten von oft. Während eine Person einmal die Woche als oft ansieht, kann es dem Partner schon zu wenig sein. So gesehen in einem Film mit Woody Ellen. Er und seine Partnerin sind bei einem Sexualtherapeuten und sprechen über die Häufigkeit von Sex. Er sagt, dass sie kaum bis dreimal in der Woche Sex haben, während sie sagt „Ständig, dreimal die Woche“
Es kommt also enorm darauf an, dass das Paar für sich den guten Mittelweg findet. Das könnte bedeuten, wenn das Sexleben einmal aus dem Gleichgewicht ist, dass die Mitte da liegt wo der eine Partner etwas mehr Sex hat als er möchte und der andere aber mit etwas weniger zufrieden ist, als er eigentlich haben möchte.
Es gibt sicherlich nicht die eine richtige Antwort. Doch wenn ich nun gefragt werde wie oft man in der Partnerschaft Sex haben sollte, sage ich pauschal immer einmal in der Woche mindestens. Es soll in Amerika gar mittlerweile 40 Millionen Paare geben die in sexlosen Ehen leben. Doch es muss doch auch Gründe geben, dass das Verlangen auf Sex sich immer weiter zurück bildet.
- Die Wirtschaftskrise wirkt sich negativ auf die Beziehung aus
- Paare sind oftmals zu müde, um miteinander zu schlafen
- Durch immer mehr Medikamente verliert man die Lust. Zum Beispiel durch Antidepressiva
- Pornos kann man ganz leicht im Internet anschauen
- Der Anstieg der Fettleibigkeit die sich negativ auf die Libido auswirkt.
Sex scheint also etwas zu sein, das auf der Liste der wichtigen Dinge in vielen Beziehungen ganz unten steht. Die Nebenwirkung ist das dadurch die Beziehung angreifbar wird durch Dinge wie Wut, auseinander leben, Untreue bis hin zur Scheidung. Genau betrachtet kann dann doch gesagt werden, dass Sex in einer Beziehung ein Klebstoff ist. Er hält uns zusammen und ohne ihn ist man nichts anderes als „gute Freunde“.
Abgesehen davon, dass Sex etwas ist das Spaß macht muss es doch noch andere Gründe geben, das man einmal die Woche Sex haben sollte.
Sex verjüngt. Es baut Stress ab. Stärkt das Immunsystem. Es schüttet Endorphine aus die einen gut fühlen lassen.
Sex macht für die Arbeit fit. Es gibt Studien in denen herausgefunden wurde, dass regelmäßiger Sex die Leistungsfähigkeit bei der Arbeit steigert. Das mag daran liegen, dass Sex Vertrauen schafft und das Selbstwertgefühl steigert.
Für Paare die in dieser Hinsicht etwas festgefahren sind kann das also nur eines bedeuten im Moment. Ausbrechen und Sex haben. Sex ist wie eine Übung. Hat man einmal damit aufgehört kann die Beziehung auf eine Krise zusteuern. Wird damit wieder angefangen erinnert man sich plötzlich und schnell weiß man, was einem gefehlt hat. Auf den Punkt gebracht kann man sagen „Versuchen und gut finden“. Es ist ein leichtes zu vergessen, wie viel Spaß Sex machen kann.
Es ist zu spät und man steckt in der sexlosen Falle? Dann sollte man sich über folgendes einfach mal Gedanken machen.
- Üben und richtiges Essen. Sexuelle Gesundheit ist mit der allgemeinen Gesundheit sehr eng verbunden. Es ist nichts außergewöhnliches, dass Menschen die ein gesundes Sexleben haben auch allgemein recht gesund sind. Müdigkeit dem Sex gegenüber bedeutet eher, dass man zu müde in anderen Lebensbereichen ist. Das liegt wohl daran, dass man sich zu wenig um sich selber kümmert.
- Stress minimieren. Ein Mensch der zuviel Stress hat schüttet Cortisol aus und dieses Hormon hemmt Testosteron. Stress ist aber etwas das Frauen daran hemmt, nur auf den Gedanken an Sex zu kommen. Das weibliche Gehirn braucht dazu eine nahezu stressfreie Umgebung.
- Den Computer ausschalten. Einfach mal den Computer ausmachen und sich ein wenig mehr um den Partner kümmern. Wird die Zeit hochgerechnet die vor Facebook, E-Mails und dem surfen verschwendet wird, wird schnell klar wieso der Sex nur noch hinten an steht.
- Einfach mal umarmen. Nicht jede Berührung muss sofort zum Sex führen. Eine nichtsexuelle Berührung eines Menschen baut Vertrauen auf und steigert dadurch widerrum das sexuelle Verlangen.
Am Ende sollte sich jeder, der in einer Beziehugn ein geregeltes Sexleben haben möchte, darüber klar sein dass dazu eine geordnete Beziehung von Nöten ist. Ganz einfach zu realisieren in dem man sich bei einer Interaktion einmal fragt, ob es eine gute oder eine schlechte Sache war.









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