Home » Erotische Kolumne

Dinge die einem im Bett Angst machen können

5 November 2009 One Comment

Sex bzw. sexuelle Praktiken können eine einschüchternde Erfahrung im Leben eines Menschen sein. Doch gibt es Dinge, die in Betten geschehen, die den Partner ganz von der Woge der Lust stoßen können. Wenn man also nicht möchte, dass der Partner aus dem Bett flüchtet, weil er denkt er sei in einer Freak-Show, gibt es einige Dinge die sich im Hinterkopf verankern sollten.

Neuland betreten

Neuland betreten ist etwas was einen Menschen aus der Bahn werfen kann. So ist es auch im Bett. Fragt man einen Menschen ob er etwas ausprobieren mag, was er noch nicht kennt, kann erschrecken. Nun kommt es ganz auf die Person an wie es weitergeht. Ist die Person eher unsicher und schüchtern kann es sein, dass die Kleidung die man vorher ausgezogen hat, doppelt so schnell wieder angezogen ist. Bevor man also aus dem nichts mit einer Idee hervor kommt, sollte versucht werden herauszufinden ob die Person schon etwas über die Praktik weiß und wie sie zu dem Thema generell steht. Eine einfache Frage wie „ Hast du schonmal Analsex probiert?“ reicht da aus. Natürlich kann statt Analsex alles andere eingefügt werden. Mit der Frage ist zu erfahren, wie die Person dazu steht und diese wird sich auch denken können, warum der Mensch gegenüber diese stellt. Er hat Interesse an der Praktik.

Zu starkes Würgen

Die Hände um den Hals zu legen und auch ein wenig zu drücken mag ok sein, wenn die Person darauf vorbereitet ist und sie es sexuell stimulierend findet. Drückt man beim Sex jedoch gar so stark zu, dass die Gesichtsfarbe zu blau tendiert und der Partner zu ersticken droht, ist es definitiv eine Sache die im Bett mehr als erschreckend wirken kann. Es gibt auch Menschen die auf harten Sex, Gewaltrollenspiele und Schmerzen stehen aber das sind Praktiken, die normalerweise vorher schon geklärt sind oder bekannt.

Plötzliche Analspiele

Einige Frauen finden den Gedanken an Posex sehr erregend, während andere den Gedanken schon widerlich finden. Sollte Mann sich also nicht 100% sicher sein, welche der zwei Parteien die Partnerin bevorzugt, sollte der Po Sperrgebiet sein. Zumindest was Penetration und Eindringen angeht. Es gibt für eine Frau nichts erschreckenderes, als wenn Mann plötzlich unerwartet mit dem Penis in den Anus eindringt. Dabei kann man so leicht herausfinden ob sie es mag oder nicht. Die Region um den Anus mit den Fingern oder einem Toy erkunden und auf die Reaktion schauen. Übrigens, auch wenn es Männer gibt die gerne anal stimuliert werden, zählt auch hier das nicht jeder Mann gerne eine Prostatamassage bekommt.

Extreme Sex-Requisiten

Vibratoren und Handschellen sind ja schon fast normaler Bestandteil im Schlafzimmer und gehören schon irgendwie zum Alltag. Allerdings kann es schon ein wenig irritierend sein, sollte der neue Sexpartner noch nicht das Kästchen mit den Sextoys erkundet haben. Eine Peitsche sollte also nicht unbedingt sofort aus den dunklen Schatzkammern hervor gezaubert werden. Frauen können mit einem Vibrator oder Augenbinden als Zusatz zum Sex noch gut umgehen und es sich gefallen lassen. Kommen dann aber Requisiten wie Ketten, Seile, Peitschen, Anal-Plugs ins Spiel kann schon der ein oder andere verwunderte Blick auftauchen. Zugegeben es geht noch schlimmer. Prostata-Massagestäbe, Reizstromspielzeug und Speculums sollten wohl gehütet bleiben, bis man sich sicher sein kann, dass diese Art des Fetisch auf Zuneigung trifft.

Psychotischer Dirty-Talk

Klar, Dirty-Talk mag jeder irgendwie gerne. Mal etwas härter oder auch sanfter. Vor allem kann einem ziemlich viel über die Lippen kommen, wenn man in der Hitze der Lust ist. Das Problem dabei ist, dass es nicht irgendwelche Dinge sein müssen die einem Menschen Angst bereiten, sondern die gesprochenen Wörter und deren Betonung.

So kann aus einem leichten Hauch ins Ohr der Fantasien plötzlich ein krächzen werden, wo der Partner denkt ein Serienmörder liegt neben ihm und geht auf jedes Psycho-Detail ein. Solch eine dunkle Geschichte veranlasst Menschen dazu, sich morgens um drei zu duschen und nach Hause zu wollen. Ein wenig Kontrolle sollte also auch den Wörtern auferlegt werden.

Sicherlich ist es wie bei allem. Was dem einen Angst und Bange macht, törnt den anderen erst so richtig an. Es kann also nicht so einfach gesagt werden, bis zu welchem Punkt ein Mensch gut bzw. negativ reagiert. Es sei denn man fragt. Jedoch kann die Antwort nicht immer die wahre sein. Denn Menschen die zu etwas neigen, was der Großteil ablehnt, verstecken sich gerne.

One Comment »

  • susanne said:

    Hallo Sex-Mister ;-)

    Finde Deinen Beitrag voll interessant und habe mich dabei sogar auch schon wieder entdeckt. Ja es stimmt, Mann sollte darauf achten WAS und WIE er es sagt, wenn er es Frau sagt. Auch ich hatte schon einmal das dringende gefühl, das Ort des Geschehens blitz- (wenn nicht Panik-) artig zu verlassen.
    Wünsche, dass sich viele Männer das hier lesen und auch zu Herzen nehmen, dann klappts auch mit der Nachbarin *gg

    Liebste Grüße,
    die liebe Susanne

Leave your response!

Add your comment below, or trackback from your own site. You can also subscribe to these comments via RSS.

Be nice. Keep it clean. Stay on topic. No spam.

You can use these tags:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

This is a Gravatar-enabled weblog. To get your own globally-recognized-avatar, please register at Gravatar.