Fisting – eine sexuelle Praktik
Faustverkehr, Fisten oder Fausten ist eine Sexualpraktik, bei der mehrere Finger bis hin zu einer oder mehreren Händen in die Vagina oder in den Anus eingeführt werden. Viele erleben diese Art von Sex als besonders genussvoll und den Orgasmus viel intensiver und lustvoller. Das Gefühl ausgefüllt zu sein, die Dehnung, die Enge oder der Lustschmerz beschert dem Partner nicht nur das Gefühl der völligen Ausgeliefertheit, sondern schenkt ihm dazu noch tiefstes Vertrauen bis hin zu multiplen Orgasmen.
Die Vorbereitung
Da die Finger an einigen sehr speziellen Stellen sein werden, sollten sie sauber sein. Ebenfalls sollten die Fingernägel glatt gefeilt sein. Die Gefahr von Verletzungen sollten also möglichst gering gehalten werden, denn schon kleine Wunden im Nagelbett erhöhen das Infektionsrisiko! Außerdem sollte man die Blase und den Darm vorher entleeren.
Die Vorgehensweise
Fisting soll Freude und Lust bereiten! Man macht nicht nur eine Faust und bringt sie ans Ziel, sondern es ist etwas, was langsam und vorsichtig gemacht werden sollte. Fisting ist einer der intimsten und vollständigsten Wege, einen anderen Menschen zu berühren. Ganz wichtig bei derartigen Spielen ist es sich dafür Zeit zu nehmen, sich zu entspannen, Geduld und Vertrauen in den Partner zu haben.
Sowohl die Vagina, als auch der Anus sind sehr dehnbar. Man fängt wie beim Fingern mit einem, dann zwei und dann drei Fingern an. Bis hierhin dürfte es für jeden möglich sein, diese in sich aufzunehmen. Für extra Feuchtigkeit sollte man ruhig viel Gleitmittel verwenden. Wenn jetzt also der Zeige-, Mittel- und Ringfinger versenkt ist, kann zur weiteren Entspannung mit dem Daumen der Kitzler gestreichelt werden. Ist der Partner entspannt genug und bereit für mehr, kann der kleine Finger nachgeschoben werden. Am besten legt man den kleinen und den Zeigefinger unter den Ring- und Mittelfinger. Und zuletzt dann der Daumen. Dieser wird am besten in die Handinnenfläche gelegt. Dies sollte ganz sanft und ohne ruckartige Bewegungen geschehen und bitte immer auf den Partner achten! Sollte sich der Partner verkrampfen, müssen die Bewegungen verlangsamt, bzw. in der Bewegung inne gehalten werden bis dieser sich wieder entspannt.
Die eigentliche Hürde beim Fisten sind die Fingerknöchel. Um diese einzuführen, bedarf es der größten Dehnung. Wenn der Partner für diese Dehnung bereit ist, sollte dann die Hand zügig, aber vorsichtig eingeführt werden. Dazu sollten sich die Finger innen zu einer Faust schließen. Dieses Eindringen kann durchaus weh tun, danach kann der Muskel sich aber wieder etwas zusammenziehen und der Schmerz sollte dann schnell nachlassen. Am besten wartet man einen Moment ab und gibt seinem Partner Zeit, sich an dieses völlige Ausgefülltsein zu gewöhnen.
Zum Höhepunkt
Jeder Mensch reagiert auf andere Stimulationen. Möglichkeiten um seinen Partner zum Orgasmus zu bringen sind einfache Handdrehungen, das Öffnen der Hand oder das Kraulen der Scheidendecke, des Scheidenbodens oder der Prostata. Bei einigen reicht schon die sanfte Drehung und Bewegung der Faust, die dann automatisch immer wieder diesen Punkt der maximalen Dehnung erreicht. Dies wird meist als ein extrem schöner Lustschmerz empfunden. Bei anderen muss zusätzlich noch die Klitoris, bzw. der Penis mit stimuliert werden.
Was aber die Geschwindigkeit oder die Vorliebe angeht, das sollte man mit seinem Partner herausfinden! Wichtig ist nur, sich ausreichend Zeit zu nehmen, sowie langsam und behutsam vorzugehen. Die Hand wird erst “genommen”, wenn der Partner bereit dafür ist und es will!
geschrieben von camdy
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Tags: Anus, Faust, Fausten, Faustverkehr, Fisten, Lustschmerz, Sex, Sexualpraktik, Thema Fisting
[...] auch an den Sex-Mister, bei dem ich einen Artikel über Fisting – eine sexuelle Praktik auf Die X-Zone veröffentlichen konnte ! [...]
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