Ladies first

Richtiges lecken muss man lernen
Wenn die Frau einen in Erinnerung behalten soll, als der Mann, der überdurchschnittlich guten Oralsex beherrscht, benötigt man etwas Geschick und ein wenig Verständnis über den weiblichen Körper. Ein Sprichwort sagt „Wo gehobelt wird da Fallen Späne“ und soll bedeuten, dass immer wenn etwas getan wird auch die Chance besteht, dass es schief geht. Hat Mann erst einmal verstanden was es braucht um sie, bildlich gesprochen, auf den Gipfel der Lust zu tragen, wird man immer als der Held des Oralsex in ihrem Hirn bleiben. Das schöne an Oralsex ist es, dass die Länge des Penis so gar keine Rolle spielt und auch die Form des Körpers nicht so zum tragen kommt. Es ist ja schließlich „nur“ der Kopf der zwischen die Schenkel kommt. Es gibt nur eine Regel und die heißt: Ladies first.
Die Grundlagen
Es ist schon nicht einfach, gerade wenn man mit der Frau noch keine Sex-Erfahrung hat, der Zunge zu sagen das sie das richtige machen soll. Der einzige Trick der dort angewandt werden kann, ist es sie langsam und sanft anfangen zu lassen. Wer möchte kann auch gerne das Bild eines süßen Lutschers vor das geistige Auge schieben und sich vorstellen, dass man diesen langsam lecken und genießen möchte.
Den Druck mit der Zunge etwas niedrig zu halten wird Vorfreude auslösen und erregen mit der Vorfreude auf mehr. Genau das was man möchte. Mehr erkunden. Durch das vorsichtige Herantasten wird auch das Gefühl der Geborgenheit ausgelöst, dass sie wissen lässt, dass man keine Schmerzen zufügen will und sie sich richtig entspannen kann. Da die Klitoris ein sehr empfindlicher Punkt ist, sollte sie erst weich und sanft geküsst bzw. geleckt werden, bevor man mit dem Mund an ihr saugen kann.
Wo wir schon bei Sprichworten waren kann nun auch wieder eines verwendet werden. Holzauge sei wachsam. Es sollte zu jedem Zeitpunkt die Körpersprache beachtet und gelesen werden. So kann es sein, dass auch irgendwann die Zunge mal leicht in sie eindringen kann oder auch ein Finger. Es ist wichtig nur nicht von alleine alle Kraft darauf zu verwenden, in sie einzudringen. Einen Finger an den Eingang halten wo die Nervenenden sind und sie wird signalisieren, ob sie es möchte oder nicht.
Was auf jeden Fall nicht passieren sollte, ist es das gesabbert wird, zu viel Druck ausgeübt wird, das Mann zu schnell oder zu grob ist und vor allem selber nicht zu angespannt sein. Das überträgt sich. Oralsex ist nicht einfach nur eine „Vorspeise“ die im vorübergehen genommen wird. Es kann ebenso eine Hauptspeise sein oder das Dessert. Und wenn das Dessert mies ist, dann kann es das ganze Essen versauen.
Stellungen
Es gibt einige Stellungen die es leichter und präziser ermöglichen Zugang zu den gewünschten Körperstellen zu erlangen als andere. Zum Beispiel liegt sie auf dem Rücken und spreizt die Beine etwas, während diese angezogen sind. Der Mann kann sich nun auf den Bauch legen mit dem Gesicht zwischen ihren Beinen. Die beiden Arme werden unter die Beine gelegt. Das lässt Spielraum für die Hände. Wenn sie sitzt statt liegt kann man so auch die Hände unter den Po schieben. Dadurch ist es möglich sie etwas zu heben und sie so etwas näher an sich heranzuführen.
Eine weitere gute Methode ist es, wenn sie auf dem Bett liegt, den Po knapp an der Kante des Bettes, die Beine angewinkelt und abgestützt durch die Füße auf der Bettkante. So kann sich der Mann vor ihr hinknien und beide genießen. Natürlich sind das aber nur zwei von zahlreichen Variationen. Aber für den Anfang sind sie nicht schlecht.
Die erogenen Zonen der Frau
Der Körper einer Frau ist voll mit erogenen Zonen. Eigentlich kann gesagt werden, dass es fast überall am Körper einer Frau eine erogene Zone gibt. Das soll bedeuten, dass man sich nicht immer auf die Vagina oder die Brüste konzentrieren sollte. Das ist eine Todsünde. Die Innenseite der Oberschenkel, die Beuge in den Knien, der Po, der Hals, die Ohren oder auch die Füße sind wahre Hot Spots, die auf keinen Fall außer Acht gelassen werden sollten. Egal über welche Zone die Erregung erreicht werden soll, ist der Mund die erste erotische Stelle die wirklich sinnvoll ist. Denn mit einem guten Kuss fängt der Spaß meistens an.
Sex-Toys kaufen
Der Kauf eines passenden Sexspielzeuges ist nicht das leichteste. Es erinnert fast daran, wenn neue Dessous in der falschen Größe gekauft werden. Wohl dem der eher eine Nummer zu groß als zu klein kauft. Auch wie im Umgang mit „echtem“ Sexspielzeug ist mehr nicht automatisch besser. Etwas vibrierendes, kompaktes und simples ist eine sinnvolle Ergänzung in der Sammlung.
Vor allem wenn man sich in einer Beziehung befindet sollte auch kein Toy gekauft werden, dass einem Penis nachempfunden wurde. Sie hat immerhin den Penis am Freund. Es kommt also darauf an etwas zu finden, was der Mann nicht bieten kann aber von beiden angenommen wird und vielleicht auch benutzt werden kann.

Das richtige Sextoy bringt beiden Spaß
Es gibt ungefähr soviel Auswahl an Materialien wie an Sextoys selber. Da wären zum Beispiel Silikon, Gummi, Plastik, Glas oder Metall. Silikon wird meistens für Sextoys genommen, die etwas Menschliches nachbilden sollen. Einen Penis zum Beispiel. Silikon erwärmt sich auch schnell durch die Reibung, während Hartgummi sich auf der Haut am wenigsten gut anfühlt. Auf den Preis sollte gerade bei Sextoys nicht geachtet werden, denn Qualität hat nun eben seinen Preis.
Das erworbene kann dann als Geschenk präsentiert werden. Bei der Präsentation sollte darauf geachtet werden, dass sie erkennen kann welche Gedanken man sich beim Kauf gemacht hat. Auch wenn das Sextoy der totale Reinfall wird, wird es aber viele Pluspunkte alleine für den Versuch geben. Wo wir schon wieder bei Sprichworten sind. Der Wille zählt.
Tags: erogene zone, Klitoris, oralsex, Sexspielzeug, Vagina, Vorspiel, zunge
Hinterlasse einen Kommentar