Oralsex. Richtig blasen ist kein Teufelswerk
Das die 69er-Stellung etwas mit Oralsex zu tun hat werden viele sicherlich noch nachvollziehen können. Doch wie sieht es aus mit dem Flattern des Schmetterlings, die Acht oder dem Kreis? Mancheiner mag da sicherlich nicht direkt daran denken, dass es sich auch hierbei um Arten handelt, das männliche Glied oral zu verwöhnen.
Das männliche Glied hat schon immer etwas Faszinierendes an sich gehabt. Der Oralsex ist für viele Menschen auch die höchste Form um die Zuneigung zueinander auszudrücken. Doch sind Barrieren im Kopf manchmal ein wenig hinderlich, sich voll und ganz gehen zu lassen. Diese Barrieren versuche ich ein wenig aufzubrechen und einen kleinen Anstoß zu geben.
Der Penis
Schaut euch den Penis genau an. Aber nicht nur einen Blick drauf werfen und sich dann abwenden. Es ist wichtig, den Partner davon zu überzeugen, dass sein Genital genau das ist, was gewünscht ist und ihm die volle Hingabe gewidmet wird.
Lege deinen Partner in einem gut beleuchteten Zimmer auf den Rücken. Nimm den Penis in die Hand und betrachte ihn genau. In den wenigsten Fälle wird die Willenskraft des Mannes so enorm sein, dass es ihn nicht erregt. Um sich den Penis und seinen Aufbau genauer ansehen zu können, ist es wichtig dass er vollständig erregt ist.
Der Schaft des Penis ist am oberen Ende rund mit einem etwas größeren Durchmesser als der restliche Schaft. Dabei handelt es sich um die Eichel. Wie auch bei der Sonnenfinsternis hat der Kranz um die Eichel eine Bezeichnung. Es ist die Korona. Bei der Korona handelt es sich um den Übergang von der Eichel zum Schaft des Gliedes und ist mit der empfindsamste Teil des Genitals.
Die “Naht” die es zu sehen gibt, ist nichts anderes, als die Stelle an der die Vorhaut beginnt. Diese kleine, winzige Stelle ist die absolut empfindsamste Stelle des Körpers. Wer seinen Sexualpartner relativ schnell zum Orgasmus bringen möchte braucht nur mit der Zungenspitze sanft auf diesen Punkt klopfen.
Wichtig ist es den Penis genau zu betrachten und zu studieren, wo die empfindsamen Stellen sind und dieses Wissen dann auch umzusetzen. Der Penis besteht aber nicht nur aus Schaft und der Eichel. Auch die Hoden sind ein wichtiger Teil des männlichen Geschlechtsorganes. Allerdings sind diese eher empfänglich für Schmerzen.
In den meisten Köpfen der Menschen ist es tief verankert, dass es langen würde, mit dem Mund die Form einer Vagina nachzuformen und den Mann durch Auf- und Abbewegungen des Kopfes zum Orgasmus zu bringen. Um in die Materie des Oralverkehres einzudringen sicherlich schon mal ein Anfang, doch gehört weitaus mehr dazu um ein erotisches Feuerwerk abzufeuern. Das beste – wie bei vielen Dingen im Leben – ist aus Erfahrungen zu lernen. Diese können gesammelt werden in dem der Partner beobachtet wird und die Regungen registriert werden. So bekommt man schnell ein Gespür dafür was gefällt und was nicht. Seien wir doch mal ehrlich. Dieser “Unterricht” macht doch Spaß.
Wie wird der kurz bevorstehende Orgasmus erkannt?
Es ist halt nicht der Wunsch aller Damen, dass sie das Sperma in den Mund bekommen. Deswegen ist es auch wichtig, die Zeichen eines bevorstehenden Orgasmus richtig zu deuten. Doch welche Zeichen sind das? Die Zeichen sind in der Regel alle gleich. Die Eichel wird ein wenig geschwollener als sie es ohnehin schon ist. Manche Männer beugen auch ihre Hüfte etwas nach vorne. Ein weiteres sicheres Zeichen sind die Lusttropfen. Diese klaren kleinen Tropfen treten ebenfalls kurz vor dem Orgasmus aus der Eichel aus. Das alles sind Anzeichen dafür, dass der Mann bald kommt.
Auch beim blasen gibt es Stellungen
Die beste Stellung für den Oralverkehr ist eine Glaubensfrage. Einige schwören auf die 69er, andere sagen dass es zwischen den Schenkel kniend das beste ist. Aufgrund der Anatomie des Gliedes, des Mundes, der Lippen, der Zunge und den Zähnen ist es wohl am sinnlichsten zwischen den Beinen zu knien und den Penis von unten zu verwöhnen.
Der erregte Penis wird mit den Lippen vorsichtig umschlossen. Kreisende Bewegungen des Kopfes bewirken, dass der Penis nun verschiedene Stellen im Mund berührt. Doch Vorsicht ist mit den Zähnen geboten. Die Bewegungen sollten im Uhrzeigersinn sowohl als auch dagegen vollzogen werden. Nach einiger Zeit des Lernens und des Perfektionierens ist dieses eine Variante, die über lange Zeit beiden sehr viel Spaß bereiten kann.
Weitere Varianten
Diese Variante erinnert etwas an Eis essen. Der Partner sitzt etwas erhöht, während der aktive Part vor ihm kniet. Der erregte Penis wird mit einer Hand nach oben gehoben. Der untere Teil des Hoden wird nun mit der Zunge berührt, welche dann über dem Hoden, den Schaft bis hinauf zur Eichel gleitet. Wird dieses öfter nacheinander wiederholt, sieht es aus als würde ein Eis gegessen werden. Bei dieser Art des oralen Verkehres ist die Wahrscheinlichkeit dass der Mann schnell kommt eher gering.
Der Standard
Diese Variante ist die wohl häufigst benutzte und auch einfachste. Der Penis wird mit dem Mund umschlossen während die Zunge über die Eichel gleitet. Die Lippen sollten dabei kurz hinter der Korona – dem Übergang zwischen Eichel und Schaft – geschlossen werden. Nicht den Mund immer wieder öffnen und schließen, sondern den Penis kontinuierlich in den Mund rein und raus gleiten lassen.
Zusätzlich wird der Schaft mit der Hand umfasst, was dem Gefühl der vaginalen Penetration entspricht. Nun sind verschiedene Möglichkeiten gegeben. Der Kopf kann ein wenig hin und her bewegt werden, wobei der Kontakt zwischen der Eichel und den Lippen nicht abreißen darf. Zusätzlich sollte dabei die Hand Auf- und Abwärtsbewegungen vollziehen. Wenn es der Frau nichts ausmacht, das Sperma in den Mund aufzunehmen intensiviert das saugen an der Eichel während des Orgasmus die Gefühle um ein vielfaches.
Um den Orgasmus des Mannes noch ein wenig zu intensivieren, langt ein Druck mit dem Daumen auf die Wurzel des Penis aus. So wird die Röhre – Ductus deferens – durch die der Sperma zur Eichel gelangt, geschlossen und das Ejakulat kann nicht hindurch fließen. Das verändert im übrigen nicht die Reaktion bzw. die Reflexe die der Partner während des Orgasmus hat.
Wird nun der Daumen von der Wurzel genommen, wird der Samenerguss länger und intensiver. Der Effekt wird schon nach kurzem zudrücken ausgelöst.
Die Feinarbeit
Es gibt viele Männer die es mögen, wenn der Penis soweit wie möglich in den Mund aufgenommen wird. Doch genau hier stoßen viele Frauen an die Grenzen. Der Würgereflex wird einsetzen. Der Grund warum dieses so ist liegt auf der Hand. Die Mundhöle hat eine tiefe von ca. 7 bis 8cm. Der durchschnittliche europäische Penis allerdings hat eine Länge von 10-11cm. Nun kann schon der Gedanke aufkommen, dass es also gar nicht möglich ist den Penis ganz in den Mund zu bekommen.
Dass es aber geht zeigen unzählige Pornofilme und vielleicht auch schon die eigene Erfahrung. Dass was man dazu wissen muss ist, dass in der Kehle direkt nach der Zunge ein rechtwinkliger Knick kommt. Das Ziel ist es also den Penis in einen Winkel zu bekommen, der es erlaubt diesen Knick zu überwinden.
Eine Möglichkeit ist es, wenn ihr euch auf das Bett legt und den Kopf über der Bettrand soweit wie möglich nach hinten beugt. Diese Position erlaubt es den Penis fast komplett in den Mund zu nehmen. Der Mund und die Kehle sind so fast in einer Linie.
Die Hoden nicht vergessen
Der Penis ist aber nicht das, was die alleinige Aufmerksamkeit beim Oralsex bekommen sollte. Die Stimulation des Hoden kann die Empfindungen deines Partners um einiges verstärken.
Anfänglich empfiehlt es sich den Hoden mit der Zunge zu berühren. Dabei können auch andere erogene Zonen des männlichen Körpers stimuliert werden, wie z.B. die Brustwarzen. Wenn ihr diese zeitgleich drückt, schaut darauf wie der Partner reagiert und passt die Intensität eures Handelns an.
Das Flattern des Schmetterlings
Um das Flattern des Schmetterlings auszuführen, kniet man sich vor dem stehenden Partner oder kniet sich zwischen dessen Beine, wenn er auf dem Rücken liegt. Wenn dem Hoden dabei auch etwas Zuwendung gegeben werden soll, empfiehlt sich die Position, in der der Partner steht.
Im Mund muss nun ein kleines Vakuum erzeugt werden. Wenn der Penis im Mund ist, wird nun die Unterseite der Eichel mit der Zunge stimuliert. Das Flattern wird erzeugt, indem mit der Zunge an der Spitze der Eichel schnelle und kurze Auf- und Abwärtsbewegungen gemacht werden.
Die Acht
Die Acht ist eine Übung für diejenigen Frauen, die kein Problem damit haben, den Penis komplett in den Mund zu nehmen.
Ist der Penis nun so weit es geht im Mund aufgenommen, wird damit angefangen eine liegende Acht mit der Nase zu malen. Diese 8-Bewegung wird fortgesetzt, aber zusätzlich wird nun noch der Kopf nach oben und unten bewegt. Wichtig dabei ist es, dass die Lippen den Penisschaft fest umschließen.
Der Kreis
Der Kreis ist eine leichtere Technik. Der erregte Penis wird in den Mund genommen und nicht mit den Lippen umschlossen. Es werden einfache kreisende Bewegungen mit dem Kopf gemacht, so dass er verschiedene Stellen im Mund berührt. Doch vorsichtig sein mit den Zähnen.
Der Lutscher
Der Partner sitzt bei dieser Technik euch gegenüber erhöht. Während eine Hand den Penis anhebt, leckt die Zunge von der Unterseite des Hoden über den Schaft bis zur Eichel. Dieses wird mehrmals wiederholt. Daher auch der Name. Der visuelle Eindruck vermittelt nämlich, als würde man ein Eis oder einen Lutscher lecken.
Tags: blasen, blowjob, Fellatio, oralsex
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