Sex ist gesund
Wenn der Körper sexuell erregt ist, wird wohl kaum jemand daran denken, dass der Sex das Immunsystem stärkt oder die Gesundheit im Gleichgewicht hält. Doch guter Sex hat gesundheitliche Vorteile und noch vieles mehr.
Sex wirkt Stress entgegen
Mit einer der größten Nutzen von Sex ist der Stressabbau. Sex kann nämlich den Blutdruck senken, allerdings erst die Folgen und nicht der Akt als solches. Schottische Forscher haben um dieses zu beweisen 24 Frauen und 22 Männer ein Tagebuch ihrer sexuellen Aktivität führen lassen. Später setzten die Forscher den Testpersonen Stress aus und nahmen den Blutdruck. Diejenigen, die Sex hatten, waren gegen den Stress immuner als diejenigen, die abstinent waren.
Sex stärkt das Immunsystem
Ein ausgewogenes Sexleben kann bedeuten, dass auch die körperliche Gesundheit ausgewogener ist. Ein- bis zweimal Sex in der Woche hängt stark mit dem Antikörper Immunglobulin zusammen, dass vor Erkältungen und anderen Infektionen schützt. Dieser Antikörper wird dann vermehrt produziert.
Um dieses herauszufinden nahmen Wissenschaftler an der Wilkes Universität Speichelproben von 112 Studenten. Die Studenten die im Fragebogen angaben, häufig Sex zu haben, hatten einen höheren Immunglobin Wert als die Abstinentler.
Sex verbrennt Kalorien
85 Kalorien verbrennt der Mensch bei 30 Minuten Sex. Hört sich wenig an, doch auch hier zählt das Sprichwort mit dem Kleinvieh das auch Mist macht. Rechnet man 42mal eine halbe Stunde Sex zusammen kommen 3570 Kalorien zusammen die verbrannt werden. Gleichzusetzen mit einem Pfund Gewichtsverlust.
Sex ist gut für den Herz-Kreislauf
Ältere Menschen haben vielleicht Sorge, dass die Anstrengungen beim Sex zu einem Schlaganfall oder Herzinfarkt führen können. Dieses ist laut Forschern aus England aber nicht so. In einer im Journal of Epidemiology veröffentlichten Studie fanden die Forscher heraus, dass in den 914 untersuchten Fällen von Schlaganfällen keiner dabei war, der mit Sex in Verbindung gebracht werden konnte.
Auch für das Herz ist Sex gesund. Ein- bis zweimal Sex in der Woche soll laut den Forschern das Risiko für einen Herzinfarkt senken.
Sex ist gut für das Selbstwertgefühl
Die Steigerung des Selbstvertrauens durch Sex war einer der 237 Gründe warum Menschen Sex haben. Das diese Feststellung Sinn macht befinden einige Doktoren. Einer der Gründe warum Menschen Sex haben sei der, dass sie ein gutes Gefühl dabei haben. Guter Sex fängt mit der Selbstachtung an und wenn er liebevoll und das ist, was man sich wünscht, verstärkt sich die Selbstachtung sogar.
Sex verbessert die Intimität
Sex und Orgasmen erhöhen die Ausschüttung des Hormones Oxytocin, das Liebeshormon, dass dem Menschen dabei hilft Bindung und Vertrauen aufzubauen. Forscher der Universität Pittsburgh und der Universität North Carolina werteten Ergebnisse von 59 Frauen aus, bevor und nachdem sie herzlichen Kontakt mit ihren Partnern hatten und das ganze mit einer Umarmung endete. Sie fanden heraus, dass je mehr Kontakt stattgefunden hat, umso mehr Oxytocin vorhanden war.
Okytocin ist aber nicht nur dazu da, um eine Bindung zu pflegen, sondern auch mit dem Gefühl der Großzügigkeit. Wenn also jemand etwas großzügiger als sonst zu seinem Partner ist, ist das ein deutliches Anzeichen dafür, dass mehr Oxytocin im Körper produziert wird.
Sex vermindert Schmerzen
Steigt das Hormon Oxytocin an, steigt auch das Endorphin, was die Schmerzen etwas lindert. Wenn also Kopfschmerzen, Arthritis oder sonstiges nach dem Sex sich bessern, kann dem Körper für die Produktion von Oxytocin gedankt werden. Dieses brachte eine Studie heraus, in dem 48 Freiwillige Oxytocin inhalierten und sich dann in den Finger stachen lassen. Die Schmerzen nach der Inhalation waren geringer.
Sex beugt Prostatakrebs vor
Häufige Ejakulation, besonders bei Männern in den 20er, kann das Risiko an Prostatakrebs zu erkranken senken. Das berichteten australische Forscher im englischen Journal of Urology.
Beobachtungen bei Männern, die häufig andere Sexpartner hatten – und demnach auch viel Sex – ergaben keinen Zusammenhang zwischen Männern bei denen Prostatakrebs diagnostiziert wurde und denen ohne Befund. Bei Männern in den 30er, 40er und 50er Lebensjahren.
Männer, die in den 20er Lebensjahren aber 5 oder mehrmals in der Woche ejakulieren, bei denen verringert sich das Risiko um ein Drittel später Prostatakrebs zu bekommen.
Sex stärkt die Beckenbodenmuskulatur
Für Frauen die während des Sexes einige Beckenbodenmuskulatur-Übungen machen – besser bekannt als Kegelübungen – hat diese Symbiose einige Vorteile. Mehr Spaß beim Sex und der trainierte Bereich minimiert das Risiko im späteren Leben inkontinent zu werden.
Sex lässt einen besser schlafen
Das schon angesprochene Oxytocin hat noch eine Wirkung. Laut einer Forschung fördert das durch einen Orgasmus produzierte Hormon den Schlaf. Gesunder Schlaf ist aber nicht nur durch einen Orgasmus zu erlangen. Andere Faktoren wie Gewicht und Blutdruck spielen auch noch eine Rolle. Sicher einer der Gründe warum sich Frauen wundern, warum der Mann so schnell einschläft.
Tags: Herzinfarkt, Immunglobin, orgasmus, oxytocin, Prostatakrebs, Sex, Sexleben, Streßabbau
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