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1×1 der Sexstellungen

Es gibt die unterschiedlichsten Gründe, warum sich Menschen für unterschiedliche Sexstellungen interessieren. Sei es um einfach mal etwas Neues zu probieren oder einfach, um den Partner bzw. sich selber etwas mehr Spaß und Freude zu bereiten. Da der Mensch von Natur aus neugierig ist, möchte er auch einfach nur mal erleben wie sich andere Stellungen anfühlen.

Das Experementieren mit verschiedenen Stellungen während des Sexes ist für den einen Teil der Bevölkerung etwas Müheloses und passiert einfach, ohne dass man darauf achtet. Für den Teil der Menschen die eine oder zwei Stellungen bevorzugen, weil sie sich einfach sicherer dabei fühlen, kann das Gefühl etwas Neues ausprobieren einen enormen Druck zur Folge haben.

Es ist beim Sex immer wichtig einen Bereich beim Sex zu haben, in dem sich beide Partner wohlfühlen und diesen akzeptieren. Das bedeutet aber nicht, dass man sich allem neuen verschließen sollte. Man sollte immer offen sein für neue Stellungen. Auf die Lebensdauer gesehen verschafft das ein befriedigendes Sexualleben. Es gibt auch Gründe wie das Altern, die Geburt eines Kindes oder Verletzungen, die die Beweglichkeit einschränken und damit andere Stellungen unabdingbar machen. Deswegen ist es wichtig, den Geist auch für neues offen zu halten und nicht nur zu denken, das war immer gut und wird immer gut bleiben.

Inhalt

Tipps zum tiefen Eindringen, das beide Partner erfüllt

Körper passen immer irgendwie zueinander. Wenngleich auch auf unterschiedliche Weise. Eine Position kann einem der Partner sehr gut gefallen, während der andere total unzufrieden ist. Das entsteht aus unterschiedlichen Gründen. Zum einem liegt es an dem Penis. Genauer an der Größe bzw. dem Winkel in dem er eindringt. Aber auch die Vagina ist verschieden. Mal ist sie etwas tiefer mal nicht so sehr. Aber auch das Alter hat Einfluss auf das Empfinden einer Sexstellung. Das Nachsehen bei einer Stellung in der tief eingedrungen wird, hat meist die Frau. Diese kann sich unwohl fühlen oder gar Schmerzen empfinden. Männer hingegen mögen Stellungen wo es tief hinein geht. Nicht unbedingt um zu beweisen wie lang der Penis ist, sondern dadurch dass der ganze Penis stimuliert wird und Variationen bei der Stimulation entstehen.

Normalerweise gibt es viele verschiedene Dinge die ein Paar machen kann um den Sex für beide angenehm zu gestalten. So zum Beispiel ist es ein leichtes einfach den Zeitpunkt des Eindringens etwas zu verschieben. Genau genommen zu dem Zeitpunkt, wo die Frau maximal erregt ist. In diesem Moment zieht sich die Zervix durch Kontraktion der Muskeln weiter zurück in den Körper. Die Folge ist ein tieferer Vaginalkanal. Die meisten Schmerzen beim tiefen Eindringen entstehen nämlich dadurch, dass der Gebärmutterhals berührt wird. Natürlich gibt es auch Frauen denen dieses Gefühl gefällt.

Dem Vorspiel sollte demnach noch etwas mehr Augenmerk geschenkt werden als ohnehin schon. Auch die Wahl der Stellung sollte mit Bedacht ausgewählt werden. Stellungen wo die Frau oben ist empfehlen sich, wenn einem das tiefe Eindringen noch etwas unwohl ist. Dadurch hat die Frau die Kontrolle darüber wie tief der Penis eindringt, in welchem Winkel und in welchem Rhythmus. Auch die alt bewährte Missionarsstellung ist dazu geeignet. Die tiefe des Eindringens kann durch schließen und öffnen der Beine bestimmt werden. Fühlt sich die Frau erregt genug kann sie einfach die Beine etwas anwinkeln und weiter auseinander spreizen. Wenn es dann nicht mehr schmerzt, kann die Sexstellung gewechselt werden zu einer in der sich beide wohlfühlen.

Positionen die die Wahrscheinlichkeit steigern, die Frau zum Orgasmus zu bringen

Nur etwa 1/3 der Frauen erreicht einen Orgasmus durch Geschlechtsverkehr. Ein weiteres Drittel benötigt direkte Stimulation der Klitoris und das letzte Drittel bedarf anderer sexueller Stimulation, um den Höhepunkt zu erreichen.

Der Haken an der Sache ist der, dass viele Sexstellungen nicht direkt den Kitzler stimulieren. Wenn die Partnerin also es schafft durch andere Arten zum Orgasmus zu kommen – zum Beispiel Masturbation, Handsex oder lecken – aber nicht beim Geschlechtsverkehr, ist es hilfreich währenddessen die Klitoris mit zu stimulieren. Die Frau oder der Partner können während der Penetration mit zwei Fingern zum Beispiel die Klitoris zusätzlich stimulieren.

Ebenso sind bestimmte Sexstellungen dazu geeignet, die Klitoris während des Verkehr zu stimulieren. Als Beispiel sei die „Frau oben“ Stellung genannt, wo durch das Vorbeugen des Oberkörpers das Ziel erreicht wird. Trotzdem gibt es auch dann immer noch Frauen, die einfach nicht zum Orgasmus kommen können. Ist dieses der Fall, dann sollte man sich wieder auf das Bewährte besinnen und sich mit der Hand oder oral zum Orgasmus bringen lassen. Gerne denken Männer dann direkt, dass es mit ihrer Fähigkeit im Bett zusammenhängt oder der Penis zu klein ist. Das ist falsch. Es gibt Frauen die lieber den Höhepunkt anders erleben um sich ganz und gar auf diesen Moment konzentrieren zu können.

Stellungen um den G-Punkt zu stimulieren

Jede Vagina einer Frau ist verschieden. Genau verschieden ist der Punkt, an dem sie ihren G-Punkt findet oder auch nicht. So unterschiedlich ist aber auch der Penis des Mannes. In der Länge, in der Form und in welchem Winkel er steht.

Es bedarf also einiger Erkundung um während des Geschlechtsverkehres den G-Punkt zu stimulieren. Das ganze mag etwas abenteuerlich sein bis er gefunden wurde. Wichtig ist nur, dass sich die Idee nicht so in den Köpfen manifestiert, dass man gar nichts anderes macht als den G-Punkt zu suchen.

Sexstellungen die die Wahrscheinlichkeit erhöhen den Punkt zu finden sind solche Positionen, in denen die obere Wand der Vagina stimuliert wird. Der G-Punkt sollte im Normalfall einige Zentimeter vom Eingang der Scheide entfernt sein. Das gute dabei: Es besteht die Chance andere Stellen im Körper der Frau zu finden, die auch als sehr angenehm empfunden werden.

Eine Stellung in der die Frau oben ist, kristallisiert sich in diesem Zusammenhang heraus um experimentieren zu können. Durch vor- und zurücklehnen des Oberkörpers ist es ihr möglich, den Winkel der Penetration zu beeinflussen und dadurch womöglich den Punkt zu treffen. Auch eine Stellung von hinten ist geeignet. Und zwar wenn das Gesicht auf dem Untergrund flach liegt und nur das Becken sich dem Partner entgegen streckt. So kann der optimale Winkel und die richtige Tiefe herausgefunden werden.

Neue Sexstellungen probieren

Das Ausprobieren neuer Sexstellungen ist eine normale Methode um das Sexleben ein wenig zu ändern. Während das gemeinsame Erforschen sicherlich Spaß macht, gibt es Stellungen die so abenteuerlich sein mögen, dass komische Gefühle hervorgerufen werden. Komisch auch im Sinne, dass es einen Lachanfall geben kann. Weitaus schlimmer sind dann aber doch die Gefühle der Angst und das Abbauen des Selbstbewusstseins.

Spielt man mit dem Gedanken etwas Neues ausprobieren zu wollen, sollte man sich mit der Stellung auseinandersetzen und den Partner dann langsam und behutsam mitteilen nach was einem verlangt. Es ist wichtig reflektieren zu können, wie gut man den Partner kennt und wie zufrieden er mit dem Sexleben allgemein ist. Gerade wenn etwas Neues probiert wird sollte die Erwartungshaltung gegen 0 gehen und das Augenmerk darauf liegen, wie das neue angenommen wird und was passiert. Neue Sexstellungen sind besonders im Anfang etwas gewöhnungsbedürftig. Es ist ebenso nicht immer der Fall einen Orgasmus zubekommen. Das liegt daran, dass einer der Partner mit der neuen Situation noch etwas überfordert ist und nicht richtig entspannen kann. Deswegen sollte neue Sexstellungen nur ohne Erwartungshaltung gegenüber einem Orgasmus probiert werden.

Warum Männer beim Sex gerne mal von hinten wollen

Manch eine Frau fühlt sich unwohl, wenn der Mann von hinten will. Es mag sein, dass ihr das Gefühl das der Mann ausübt zu dominant ist, sie es als unpersönlich empfindet oder einfach zu animalisch ist.

Eine Frau die solche Bedenken hat tut gut daran dieses mit dem Partner zu besprechen. Die Chancen stehen gut, dass entdeckt wird das die Ängste vollkommen unbegründet sind und das der Partner Stellungen von hinten genießt. Von hinten zu penetrieren bietet eine besondere Art der Stimulation für den Mann. Hervorgerufen durch tieferes Eindringen, das mehr Reibung zur Folge hat. Außerdem kann man sich an der Hüfte ein wenig abstützen, wenn es mal wieder länger dauert.

Auch hier wird es problematisch, wenn der Partner nur noch von hinten will. Vor allem dann wenn es der Partnerin nicht zu 100% gefällt. Es ruft aber auch das Gefühl hervor das man nicht attraktiv genug ist, um beim Sex angesehen zu werden.

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