Sex im Wasser
Denkt man an Sex kommen einem Wörter wie „nass“ und „glitschig“ in den Kopf. Die Attribute bekommen beim Sex im Wasser aber auch einen zweideutigen Sinn. Anders wie in Filmen ist es aber nicht so, dass zwei Menschen in den Pool springen und sofort wilden Sex haben. Gerade für die Frauen ist Sex unter bzw. im Wasser etwas, was gefährlich sein kann.
Erotisch und dennoch Safe
Auch wenn Sex im Wasser eine sehr „gleitende“ Erfahrung ist, sollte man je nach Partnerwahl auch nicht den Sicherheitseffekt aus den Augen lassen. Doch da kommt schon das erste Problem auf einen zu. Wasser und Kondome im Mix vertragen sich nicht.
Wer also auf 100% Schutz Wert legt steht vor einer Glaubensfrage. Es gibt zwar keine weitreichenden Studien zu diesem Thema aber klar ist, dass Wasser und die Chemikalien, wie z.B. Chlor, die zugesetzt werden, die Haltbarkeit eines Kondoms verringern. Ebenso besteht die Gefahr, dass das Gummi während des Sexes vom Penis rutscht. All dies kann nicht nur einiges an Nerven rauben, sondern ist der Situation nicht zuträglich. Hilfreich ist es also immer, ein paar Ersatzkondome in der Nähe zu haben. Nur zur Sicherheit.
Schön feucht bleiben
Feucht bleiben? Bei all dem ganzen Wasser? Kein Problem. Irrtum. Auch wenn Wasser die Eigenschaft hat feucht bzw. nass zu sein, spült es die natürliche Feuchtigkeit der Vagina weg. So kann es also sein, dass Frau zwischen dem ganzen Wasser den Sex nicht genießen kann, da sie paradoxer Weise nicht feucht genug ist. Abhilfe schafft hier aber ein Gleitmittel, dass auf Silikon basiert. Dieses ist nicht wasserlöslich und dem langen Genuss steht aus der Sicht der Feuchte nichts im Weg.
Gewässer ist nicht gleich Gewässer
Ausgestattet mit genügend Kondomen und dem passenden Gleitmittel stellt sich nun die Frage, in welcher Art Gewässer soll es eigentlich geschehen?
Im Schwimmbad: Nicht die bester Alternative für feuchten Wasser-Sex. Das chlorhaltige Wasser, das in die Vagina rein- und wieder rausfließt, kann zu Infektionen führen, da die natürliche Flora der Vagina empfindlich beeinflusst wird. Wenn es dann aber doch das Schwimmbad um die Ecke sein soll, wieso nicht einfach auf Oral-Sex ausweichen? Die Dame auf dem Schwimmbeckenrad und der Mann im Wasser sind eine optimale Position. Natürlich kann man das ganze auch andersherum probieren. Oder wie wäre es mit einem Handjob oder Fingern?
In der Wanne/Dusche: In der Wanne ist es schon etwas schwerer, wenn man die Missionarsstellung bevorzugt. Die Dusche hingegen ist ein idealer Ort, wenn man nass beim Sex sein möchte. Die Gefahr das zuviel Wasser in den Intimbereich gelangt ist nämlich nicht so groß. Allerdings ist es nicht so schön, wenn Frau bei jedem Stoß durch die Dusche rutscht. Deswegen sollte eine Anti-Rutsch-Unterlage auf den Duschboden gelegt werden. Eine Stange an der Wand ist hilfreich, wenn es darum geht, sich bei den stehenden Sexstellungen festzuhalten.
In offenen Gewässern: da Salzwasser alles andere als der Freund der Vagina ist, sollte man sich überlegen, ob nicht der Handjob zum Anfang reicht. Gerade wenn man sich an Seen oder am Meer mit Sandstrand befindet, sollte auch der Faktor Sand nicht aus den Augen gelassen werden. Sand im Getriebe als Spruch kennt jeder, aber es sollte nicht jede ausprobieren. Die Anfänge des Vorspieles können dabei durchaus im Wasser geschehen, doch wenn es dann darum geht in die Frau einzudringen, sollte man es sich auf einem großen Handtuch bequem machen, das man am Strand auslegt hat. Beachtet werden sollte auch, dass Sex in der Öffentlichkeit vom Gesetz nicht gerne gesehen wird. Also sollte es ein See sein oder eine Stelle am Meer, an der nicht soviel Publikumsverkehr herrscht.
Wer nun denkt, dass Sex im Wasser zu anstrengend sei oder zu kompliziert, dem sei gesagt, dass eine anregende Dusche zu zweit als Vorspiel viel Spaß machen kann. Oder nackt baden im Baggersee kann die Hormone in Wallung bringen, um diesen dann an Land freien Lauf zu lassen. Natürlich kann man es auch im Wasser machen, doch mit Obacht.











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