Sex in der Ehe. So wird es nicht langweilig
Oft hört man davon, dass der Sex in der Ehe verblasst und nachlässt. Es soll gar Männer geben die sagen, dass sie nach der Entscheidung zu heiraten nie wieder guten Sex hatten. Das muss aber nicht sein. Die Ehe bedeutet nicht sofort den Tod für guten Sex. Es braucht aber ein wenig Anstrengungen um das Feuer der Lust über Jahre hin lodern zu lassen. Daher einige Tipps zum guten Sex in der Ehe von einem verheirateten Paar.
Sex nutzen um nicht in einen Trott zu geraten
Es wird Zeiten in der Ehe geben in denen Karrieren, Familie, Kinder, Freunde oder Hobbys den Kalender ausfüllen und sich damit auch in den Weg stellen eine Beziehung gut aufrechtzuerhalten. Es gibt auch Zeiten in denen die gemeinsame Kommunikation auf der Strecke bleibt und man langsam das Gefühl bekommt, dass die Bindung nicht mehr wirklich gegeben ist. Wenn man diese Art von Spuren in der Beziehung bemerkt ist es wichtig, dass der Sex nicht auf das Abstellgleis geschoben wird.
Das bedeutet, dass wenn Zeit für einander da ist, diese auch gerne sexuell verspielt genutzt werden sollte. Anstatt bei den ersten Anzeichen für Probleme in der Ehe alle Aktivitäten im Schlafzimmer zu stoppen sollte Sex genutzt werden um diesen Problemen entgegen zu wirken und zu zeigen, dass man noch mit einander verbunden ist.
Die Frau nicht nur als Ehefrau sehen
Klar ist es die Liebe des Lebens und die Frau mit dem Mann bis an das Lebensende glücklich sein will. Wenn man dann noch Kinder hat ist sie auch die Mutter, regelt den Haushalt und hat nebenher vielleicht auch noch eine Karriere die sie nach vorne bringt. Das alles hört sich nach einer Göttin an.
Genau diese Ansicht sollte der Mann ausblenden wenn es um Sex geht. Der Fantasie freien Lauf lassen und sich einfach mal vorstellen, dass sie nicht nur Mutter und Ehefrau ist, sondern den Sex etwas schmutziger und wilder gestalten. Wie frisch verliebte oder wie eine Affäre.
Das Schlafzimmer ist für Kinder tabu
Um guten Sex in der Ehe zu haben ist es notwendig sich eine Zone zu schaffen die weit ab vom Alltag ist und so man sich aufeinander konzentrieren kann. Das bedeutet zum Beispiel für Eltern, dass ein Bereich im Haus einfach reserviert wird in denen man ungestörten Sex haben kann. Das Schlafzimmer zum Beispiel kann zur Kinderverbotszone ausgerufen werden.
Kinder spielen eben im ganzen Haus oder in der Wohnung und nehmen diese in Beschlag. Wenn sie aber wissen, dass das Schlafzimmer nur eine Zone ist in der nur Mama und Papa reindürfen werden sie das hoffentlich lernen zu respektieren und so wird der Raum zum Himmel auf Erden in dem man sich fallen lassen kann und keine Angst haben braucht das jemand stört. Zur Not noch abschließen.
Nicht immer im Schlafanzug rumlaufen
Es hat sich wohl so eingebürgert, dass sich Mann und Frau nach dem Ja-Wort etwas gehen lassen und sich nicht mehr unbedingt so rausputzen wie am Anfang. Doch das ist die Einfahrt in eine Einbahnstraße die in Sexproblemen endet. Das bedeutet, wenn man sich nicht mehr dafür interessiert, für den Partner attraktiv zu erscheinen, könnte dieser das Interesse daran verlieren Intimitäten auszutauschen.
Das erotische Knistern aufrecht zu erhalten bedeutet auch an seinem Aussehen zu arbeiten. Flanellpyjamas sind etwas was niemand gerne im Bett sieht. Manchmal langt einfach ein T-Shirt das man hoch schieben kann um zu kuscheln oder nur in Boxershorts ins Bett zu schlüpfen. Dorthin kann sich dann schnell auch die Hand verstecken. Wichtig ist es nicht von Kopf bis Fuß angezogen ins Bett zu kommen. Das ermutigt auch die Dame hoffentlich sich etwas anzupassen wenn es um die Nachtwäsche geht.
Das Beste am Sex in der Ehe aber sollte es doch sein, dass man sich schon lange kennt und wissen sollte was dem anderen gefällt. Gemeinsame Wünsche können ausgelebt werden und wenn man der Phantasie keine Grenzen setzt, das richtige Umfeld schafft sollte es nicht langweilig werden, Sex mit der Frau zu haben mit der man alt werden möchte.









Für viele ist die Vorstellung nur noch mit einem Partner im Leben Sex haben zu können, sicherlich etwas “beängstigend”. Andererseits trifft man solch eine Entscheidung ja auch nicht einfach so und sollte wissen, worauf man sich einlässt. Da stimme ich dir dann auch vollends zu, wenn du meinst, dass es sehr wichtig ist, den Umstand auszunutzen, dass man den Partner kennt und weiß, was ihm gefällt. Das Ganze dann eventuell noch mit etwas Experimentierfreude und Freude gespickt und nichts sollte dem guten Sex in der Ehe im Wege stehen.
Grüße
Wir sind 20 Jahre glücklich verheiratet und finden immer wieder Dinge, die wir unbedingt ausprobieren wollen. Manchmal gefällts und wird dann bei Lust auch direkt wieder gemacht weils gut war, anderes wird schnell wieder zu den Akten gelegt. Im Grossen und Ganzen haben wir auch nach 20 Jahren immernoch tollen Sex und dafür danke ich meiner Schnegge täglich
LG aus Spanien
Man sollte sich nicht nur für den Partner zurecht machen, sondern auch für sich selbst und das eigene Wertgefühl.
Wenn dir dann die Menschen auf der Straße hinterher schauen oder dir sogar Komplimente machen, fühlst du dich schön und sexy.
Dieses Gefühl wirkt sich sehr positiv auf das eheliche Sexleben aus.
Wer sich selbst wohlfühlt und sexy findet hat auch wieder mehr Interesse und Spaß am Sex.
Ein wohl wahres Thema das leider zu wenig beachtet wird. Denn scheinbar ist es für viele leichter sich scheiden zu lassen als am eigenen Ich zu arbeiten.
Neben dem Aussahen gibt es natürlich auch die Variante Spielzeug, die hier leider nicht beschrieben wurde. Auch das kann eine Bereicherung sein und das Eheleben bzw. Sexleben in der Ehe eine Wende geben.
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